Montag, 2. November 2015
Erster Lachs

Bei unserer letzten Befischung konnten wir 30 Wanderfische in unterschiedlichsten Größen fangen. Ein erster, kleinerer Lachs 55 cm war auch dabei. Alle Fänge werden ab sofort in der Rubrik Rückfänge eingestellt.

Samstag, 17. Oktober 2015
Befischung vom 17.10.15

Das ist er nun, der Tagesfang vom 17.10.15. Es sind schon einige sehr schöne Fische dabei.

Dienstag, 6. Oktober 2015
Fangstation Buchenhofen

Hallo Freunde der Wanderfische,
heute konnten wir in Buchenhofen die ersten beiden Meerforellen registrieren:

Donnerstag, 5. Juni 2014
"World fish migration day" in Wuppertal

Am 24.5.2014 fand der weltweite Tag (WFMD), der auf die Probleme der Wanderfische aufmerksam machen soll, auch mit einer Veranstaltung in Wuppertal statt. Mit viel Aufwand wurde die Veranstaltung am L`elefantino geplant und auch mit zahlreichen Akteuren aus den örtlichen Vereinen umgesetzt. Neben einer Tombola wurden dem Interessierten auch Einblicke in das traditionelle Fliegenbinden und die Fliegenfischerei gewährt.
Leider geriet das eigentliche Thema Wanderfische deutlich in den Hintergrund, dennoch eine gute Veranstaltung für die Fischerei an der Wupper.
Zur Veranstaltung gibt es zahlreiche Videos bei Youtube, die ihr in der rechten Spalte aufrufen könnt:


Helmut Wuttke

Sonntag, 5. Januar 2014
Ministerium gibt Zielartenkulisse bekannt.

Nach langen Jahren der kontroversen Diskussion hat das Ministerium nun die Festlegung der noch offenen Gewässer und Gewässerbereiche (Kulisse hellblau) mit den entsprechenden Zielarten kurz vor dem Jahreswechsel bekannt gegeben.
Für den Bereich der Wupper war hierbei insbesondere der Bereich zwischen Einmündung Morsbach und Oberbarmen von Bedeutung, da dieser immer noch hellblau auf der Karte der Zielartengewässer ausgewiesen war. Das bedeutete konkret, dass der Bereich oberhalb und unterhalb als Zielartengewässer Lachs ausgewiesen war, der hellblaue Bereich immer noch einer Eignungsprüfung unterlag.
Dies hatte durchaus negative Auswirkungen in den letzten Jahren, so konnten beim Lachs nie die maximalen Besatzzahlen getätigt werden und auch die Umbaumaßnahmen an den einzelnen Wanderhindernissen stagnierten zum Teil, wenn es um den Fischschutz an bestehenden Anlagen ging. Hier führten die Betroffenen (Kraftwerksbetreiber, Wupperverband) dann gerade diesen noch nicht ausgewiesenen Bereich als Begründung für ihre Untätigkeit an. Da ja niemand wisse, wie da entschieden wird, könne man nicht im vorauseilenden Gehorsam Mehrkosten auf sich nehmen.
Nun hat das Ministerium sich endgültig für unser Gewässer und gegen viele wirtschaftliche Interessen entschieden diesen Bereich der Wupper auch für die Zielart Lachs auszuweisen. Das wird in Zukunft weitreichende Auswirkungen für die Nutzungen an der Wupper haben. Es betrifft in großem Umfang den Fischschutz an bestehenden Anlagen (Abwanderung, Rechenabstände), aber auch die Nutzung von Wasser, zum Beispiel bei der Einleitung von Kühlwasser.
An dieser Stelle sollte jedoch nicht unerwähnt bleiben, dass diese Entscheidungen in NRW ohne die Beteiligung der Fischerei stattfand und viele Gewässer und Gewässerbereich nicht so bewertet worden sind, wie es aus Sicht der Fischerei erforderlich gewesen wäre. Hier gibt es noch Diskussions- und Nachbesserungsbedarf.

H. Wuttke

Donnerstag, 2. Januar 2014
Ergebnisse der Aufsteigerbefischungen

Die Aufsteigerbefischungen im Jahr 2013 sind abgeschlossen. Dank des angeschafften Bootes und der professionellen Elektrofischfangausrüstung konnten wir mit einem "Anfängerteam" erstaunlich viele Fische fangen. Insgesamt konnten 49 Meerforellen und drei Lachse gefangen werden. Da jedoch nicht alle Fische ausreichend ausgeprägt laichbereit waren, konnte nur ein Bruchteil der Meerforellen in die Hälterung genommen werden.
Es wurden ca. 30 000 Eier gestreift und im Bruthaus aufgelegt. Das einzige gefangene Lachsweibchen hatte eine Länge von über 80 cm, jedoch bereits seine Eier im Flussbett deponiert.
Insgesamt ein recht gutes Ergebnis was die Meerforellen angeht, was sicherlich auch auf unseren unermüdlichen Einsatz zur Förderung der Bach- und Meerforellen zurückzuführen ist.
Die Lachse blieben aber offensichtlich schon vor unseren Befischungsstrecken an schlechten Aufstiegen, bzw. an anderen Problemstellen stehen. So konnten z.B. im Untergraben der Reuschenberger Mühle allein bei einer Befischung 11 Lachse registriert werden. Das nächste Jahr lässt sicherlich noch einiges erwarten.
H.Wuttke

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