Xanten 2018 [319 KB]

Xanten 2018

Angelurlaub an der Südsee - Zeltwochenende in Xanten

 

Am 06.07. starteten sieben Jungs unserer Jugendgruppe den Ausflug zu einem sonnigen Angelwochenende nach Xanten. Eingeladen dazu hatte der Rheinische Fischereiverband.

Mit drei Betreuern kamen wir trotz Stau ziemlich zeitgleich am Freitag Abend zu dem Gelände eines Schützenvereins an, der den Zeltplatz regelmäßig den Anglern zur Verfügung stellt. Wir staunten nicht schlecht - trotz großer Teilnehmerzahl konnten wir uns, Zelt an Zelt gereiht, noch ein schönes Plätzchen suchen und unsere Schlafstätten aufstellen.

 

Erst durften wir uns am Grill bedienen und gekühlte Getränke gab es reichlich! Direkt im Anschluss hatten wir die Möglichkeit, mit einigen Angel Guides zum nahegelegenen Rhein zu fahren und dort das Zander angeln zu erlernen. Jede Gruppe war mit vier Personen so klein, dass wir genug Platz zwischen den Buhnen hatten, um den Raubfisch aus der Reserve zu locken. Zwei der Jugendlichen unseres Vereins hatten Bisse auf Wobbler am späten Abend, leider konnten sie keinen Stachelritter den Fluten entnehmen.

Kurz nach Mitternacht waren dann alle wieder im Zeltlager zurück und konnten nach einer letzten Bratwurst in ihr Lager einkehren. Um über hundert Angler satt zu kriegen war der Grill immer von Mittag bis weit nach Mitternacht befeuert!!!

Am Samstag Morgen gab es ab 6.30 Uhr Frühstück für die ca. 90 Jugendlichen (auch einige Mädchen), sowie die 40 Betreuer. Viele der Eingeladenen nutzten die frühen Morgenstunden schon zum Barsch angeln. Mit frischen Brötchen und reichlich Kakao vom Frühstücksbuffet ging es dann erst mal zur Xantener Südsee um das Gewässer zu erkunden. Ruhig gelegen, nur durch eine schmale Anliegerstraße getrennt, konnte direkt ans Wasser gegangen werden.

Am Ufer der Südsee konnte man bei der FINNE Wasserorganismen bestimmen. Die Finne ist ein landesweites Umweltbildungsprojekt der Fischereiverbände und des Umweltministeriums  NRWs.

Der ehemalige Weltmeister im Street fishing, Fabian Gräfe, gab praxisnahe Tipps.

Es fuhren ein Elektromotorboot sowie ein Ruderboot auf dem See mit Jugendlichen, um die Angelmöglichkeiten aus dem Boot heraus zu testen. Hecht, Barsch, Zander und Rotaugen sollten geangelt werden.

 

Am Mittag gab es einen Vortrag zum Thema Flundern. Gleichzeitig haben einige Jungs ihr Geschick im Casting versucht. Erik Backhausen hatte die höchste Punktzahl unseres Vereins erreicht.

Unsere Gruppe jedoch wechselte nachmittags bei schönstem Wetter zur Nordsee, die über einen Kanal mit der Südsee verbunden ist. Dort fuhren wir drei Stunden auf der Nordsee dem Ufer entlang auf einem Motorfloß für ca. 20 Personen. Mit dabei war die Jugendgruppe vom Echtzer See. Außer einem Sonnenbrand haben wir uns zwar nichts (ein)gefangen, aber unermüdlich wurde die Angel ausgeworfen.

Auf der Nordsee gibt es die Möglichkeiten Tret-, Ruder-, Elektromotorboote  sowie Kanus auszuleihen. Stand up Paddeling,Wasserski, ein Ausflugsschiff und Hausboote zeugen von einem touristisch erschlossenen Freizeitareal, schließlich sind Süd- und Nordsee 230 ha groß. Die Wassertiefe liegt max. bei ca. 14 m.

Ein Vorschlag für den nächsten Familienausflug?

Wieder im Camp angekommen, nach dem Abendessen noch eine kurze Pause gemacht, dann ab zum Aal angeln.

 

Zwischendurch konnte man sich noch von den Organisatoren einen Fisch Hot Dog holen, der frisch in der mitgebrachten Outdoor Küche zubereitet wurde. Viele der gefangenen Fische wurden dort zum Verarbeiten abgegeben. Die verwertbaren Fische konnten auch dort ausgenommen und filetiert werden. Den unerfahrenen Anglern wurde das Filetieren gezeigt, sodass sich die Mutter zu Hause über einen Küchen fertigen Fisch freuen kann.

Das Team um Verbandsjugendleiter Egon Lüttke war außerordentlich hilfsbereit und auch gut organisiert, sodass die Jugendleiter sich voll und ganz ihrer Jugendgruppe widmen konnten und neue Bekanntschaften unter den anderen Jugendgruppen entstanden.

 

Da die Betreuer schon ziemlich müde waren, ging es dann aber um 24.00Uhr mit den hart gesottensten Jungs vom See in Richtung Feldbett.

Der nächste Tag begann, wie man vermuten kann, natürlich mit Angeln. Die Jugendgruppe zog teilweise schon bei Tagesanbruch los um das Glück erneut herauszufordern. Leider blieb der Biss vom Hecht aus, Grundeln dagegen nahmen unsere Köder gerne an.

Nach dem Frühstück hieß es nun aber: Zelte abbauen, alles ordentlich hinterlassen und auch den fleißigen Veranstaltern zu helfen, das Lager abzubauen und alles in die Anhänger zu laden. Der Strand wurde noch auf liegengelassenen Müll und Angelkram abgesucht und schon war der Vormittag um!

 

Nach einer offiziellen Verabschiedung mit Preisverleihung im Casting, Angeln und Naturschutzquiz ging es wieder zurück für uns ins Bergische Land.

Unsere Jugendlichen genossen die Abwechslungen am Rhein, in dem großen Binnengewässer zu fischen und freuen sich auf weitere Ausflüge!